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Medizinisch gilt Einnässen bis zum 5. oder sogar 6. Lebensjahr als völlig normal und ist meistens körperlich unauffällig – vor allem, wenn das Kind ansonsten gesund und unauffällig ist. Erst wenn das Kind darunter leidet oder die Situation sehr belastet, kann eine ärztliche Einschätzung sinnvoll sein.

Solange du dein Kind liebevoll begleitest und ihm Sicherheit gibst, ist die Windel nachts einfach ein praktischer Schutz – kein Zeichen von „Versagen“.

Da jedoch viele Kinder, vor allem mit Stoffwindeln, schon mit im zweiten oder dritten Lebensjahr trocken werden, kann es auffällig sein wenn dein Kind sich sehr lange Zeit lässt mit dem Trockenwerden. Und Kinder sind auch "nur Menschen" - manche Gewohnheiten können sich sehr hartnäckig halten und je länger Kinder Windeln tragen, umso mehr sind sie es gewohnt. Mit einer trockenwerdfreundlichen Umgebung, einer wertschätzenden und aufmerksamen Kommuniaktion und ein paar kleinen Hilfsmitteln kannst du deinem Kind helfen, den Schritt zum Trockenwerden zu schaffen.