Feuchttücher aus Stoff

Jeder, der ein Kind hat kennt sie: Feuchttücher. Und: Jeder benutzt sie. Ziemlich lange denkt man auch nicht weiter darüber nach: Feuchttuchpackung aufreißen, mit dem Tüchlein wischen, wegwerfen. So einfach!

Der Markt für fertig abgepackte Feuchttücher ist riesig, in den Läden steht man vor einer unübersichtlichen Vielfalt. Fast jede Kette hat ihre eigene Marke und Windelhersteller wie Pampers und Huggies bieten zu ihren Windeln die passenden Tücher an. Eines haben diese Tücher jedoch gemeinsam: Sie sind praktisch, überall erhältlich und man braucht sich nach der Benutzung keine Gedanken über das Waschen zu machen. Aber wiegen diese Vorteile wirklich die Nachteile auf?

Damit sich die dünne und sensible Haut von Babys im Windelbereich nicht entzündet, sollte sie bei jedem Wickeln gründlich gereinigt werden. Reizungen entstehen da sehr schnell und sind vor allem im Windelbereich für alle Eltern ein leidiges und bekanntes Thema. Im Durchschnitt werden Babys in Deutschland täglich ca. achtmal gewickelt – d.h., dass im Verlauf von ca. drei Windeljahren der kindliche Intimbereich im Durchschnitt fast 9000 (!!!!!!!) Mal mit Feuchttüchern gereinigt wird. Wir finden, dass diese Tatsache Grund genug ist, mal genauer hinzusehen. Es liegt auf der Hand, dass Eltern ihren Kindern nur das Beste geben wollen und es gibt mittlerweile kaum noch Feuchttücher, deren Hersteller nicht mit den Zusätzen „parfümfrei“, „extra sensitiv“ oder „hautverträglich“ werben.

Wir haben uns intensiv mit dem Thema Feuchttücher auseinandergesetzt und für dich alles Wichtige notiert.


 Inhalt


Einwegfeuchttücher

Woraus bestehen Einwegfeuchttücher?

Einwegfeuchttücher bestehen aus Trägermaterialen und Chemikalien. Hauptsächlich werden als Trägermaterial Vliesstoffe aus synthetischen Polymeren (z.B. Polyester, Polypropylen und Polyethylen) verwendet.

Reinigung des Babys mit Feuchttüchern

© tiagozr / fotolia.com

Während diese Vliesstoffe an sich zwar Kunstfasern sind, aber noch keine größere Gefährdung für die Haut der Kinder darstellen, sind sie für unsere Abwassersysteme eine große Belastung. Die Wegwerffeuchttücher gehören auf keinen Fall in die Toilette, sondern immer in den Mülleimer.

Die Tücher zersetzen sich nicht, sondern lagern sich in der Kanalisation ab und verfangen sich in riesigen Klumpen. Diese blockieren die Abwasserwege und können einen Rückstau in Toiletten und Badewannen verursachen.

Wie gefährlich und teuer das Entsorgen dieser Tücher in der Toilette ist, kannst du dir beim Deutschlandfunk, beim SWR und im SZ-Magazin zu Gemüte führen. „The Guardian“ hat außerdem ein so eklig wie eindrucksvolles Video veröffentlicht: Unter der englischen Stadt Kingston blockierte zum Beispiel ein 15 Tonnen schwerer Klumpen aus Feuchttüchern die komplette Kanalisation.

Der amerikanische Sender MSNBC hat im folgenden Video untersucht, was mit den Feuchttüchern in der Kanalisation passiert und was für eine Belastung dies für die Klärwerke darstellt:

 

Welche Chemikalien sind in den Einwegfeuchttüchern enthalten?

Bei einem ersten Blick auf die erhältlichen Marken stellten wir fest, dass die meisten Hersteller inzwischen mit „sensitiv“, „extra sensitiv“ und „parfümfrei“ werben. Wenn man den Versprechen auf den Verpackungen glauben kann, scheinen die Tücher ja doch recht harmlos zu sein. Bei der weiteren Recherche stießen wir allerdings auf immer krassere Einsatzbereiche für diese Tücher, was vermuten lässt, dass da eben doch einiges mehr als nur Wasser verwendet wird. Oder wusstest du, dass man die Babyfeuchttücher auch zum Entfernen von Schmiere benutzen kann? Dafür funktionieren sie wirklich perfekt und besser als alles, was wir vorher kannten.

Feuchttücher sollen

  • sehr gut reinigen,
  • Keime töten,
  • extrem lange haltbar und feucht bleiben,
  • einen angenehmen Duft haben,
  • sehr dünn sein und
  • pflegen.

Viele Tücher sollen darüber hinaus sogar noch entzündungshemmend und hautberuhigend wirken. Das geht natürlich nicht ohne Chemie!

In Wegwerffeuchttüchern sind zum Beispiel die verschiedensten Parabene enthalten. Parabene sind synthetisch hergestellte Chemikalien, die vor allem die Haltbarkeit verbessern sollen. In Dänemark sind Parabene in Kinderprodukten seit 2011 schon verboten und zwei Parabensorten sind seit 2015 in Babyprodukten schon verboten. Allerdings gibt es immer noch viele Kosmetika und andere Produkte mit Parabenen.

An dieser Stelle möchten wir gern aus einem Artikel von Danielle vom Blog „Gewünschtestes Wunschkind“ die Ergebnisse bezüglich der Beschäftigung mit Chemikalien in Babyfeuchttüchern präsentieren. Sie schreibt über hormonell wirksame Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten für Kinder und hat diese genauestens aufgeschlüsselt. (Wir zitieren hier direkt aus ihrem Blog und empfehlen allen, die sich zu den Schadstoffen in der ein oder anderen Feuchttuchmarke näher einlesen wollen dort weiterzulesen.)

 

PRODUKTNAMECHEMIKALIEN
 

Methyl-

paraben

Propyl-

paraben

Ethyl-

paraben

Butyl-

paraben

Babysmile Feuchte Tücherxxxx
Babytime Comfort Feuchttücher sensitivxxx 
Cherubin lingettes épaisses Feuchttücherxxxx
Euro Comfort Wipesxx  
Huggies Natural Care Wipesx   
Huggies Pure Feuchte Baby-Pflegetücherx   
Lanisoh Clean and Condition Baby Wipesx  x
M-Budget Baby-Feuchttücher Reisepackxxxx
Milette Baby Care Baby-Feuchttücherxxxx
Milette Kids Lilibiggs Fresh & Cleanxxxx
Milette Soft Baby-Feuchttücherxxxx
Nivea Babys Toddies 2 in 1 xxx
Pampers Baby Fresh x  
Pampers Feuchttücher Sensitivexxx 
Pampers Kandooxxx 

 

Wow, krass oder? Wenn du dich zur Gefährlichkeit von Parabenen weitergehend informieren möchtest, dann empfehlen wir dir die folgenden Seiten:

Der Tenor der Artikel ist gleich: Die Gefährdung durch Parabene wurde lange unterschätzt und die Akkumulation der verschiedenen Arten von Parabenen im menschlichen Körper ist nicht ausreichend erforscht. Dabei gibt es auch andere Möglichkeiten, die Feuchttücher haltbar zu machen: Tenside, Alkohole und ätherische Öle können eine ähnliche Wirkung auf die Haltbarkeit haben – diese Stoffe werden vor allem von den Anbietern der zertifizierten Naturkosmetik auch eingesetzt.

Neben den Parabenen sind jedoch auch noch Tenside, Duftstoffe, Alkohole und viele andere Stoffe in den Feuchttüchern enthalten. Alle diese Stoffe können hautreizend sein und allergische Reaktionen hervorrufen.

Im Internet gibt es viele seriösen Quellen, die sich mit dem Thema Feuchttücher auseinandersetzen. Zum Beispiel berichten Ökotest und der MDR. Als Ergebnis der neuesten Untersuchungen von Ökotest kann man folgendes zusammenfassen:

  • In etwas weniger als der Hälfte der getesteten Produkte stecken viele problematische Inhaltsstoffe.
  • Acht Produkte enthalten das Konservierungsmittel Polyaminopropyl Biguanide (PHMB). Dieser Stoff ist inzwischen von der EU in Kosmetika verboten und wurde als Gefahrstoff (CMR2) eingestuft. Aufgrund einer Zulassung als Konservierungsstoff darf er rein rechtlich immer noch in den Feuchttüchern verwendet werden und wurde dort auch in einigen Marken nachgewiesen.
  • PEG/PEG-Derivate sind nur noch in den Feuchttüchern von wenigen Anbietern enthalten. Diese Derivate dienen als Emulgatoren oder Tenside, können aber die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. Leider verwenden „klassische“ Feuchttuchmarken wie Pampers und Huggies diese noch!
  • 35 der 43 neuerlich untersuchten Produkte enthalten Phenoxyethanol. ÖKO-TEST wertet diesen Stoff in den Babyfeuchttüchern momentan noch nicht ab, beobachtet ihn aber genau: Der Konservierungsstoff wird derzeit von der EU-Kommission wegen einer möglichen leberschädigenden Wirkung bewertet.
  • In drei Produkten wurden halogenorganische Verbindungen nachgewiesen. Diese Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an.

Um ehrlich zu sein sind auch wir keine Experten für Chemikalien und Schadstoffe in Kosmetika – aber eines ist uns beim Lesen der verschiedenen Berichte klar geworden: Es gibt für uns keinen Grund, diese Schadstoffe an die sensible und zarte Babyhaut zu bringen.

Ökotest empfiehlt klar auf Babyfeuchttücher zu verzichten und einfach nur mit Wasser zu reinigen. Hebammen wie Katharina Kerlen-Petri vom Deutschen Hebammen-Verband betonen: „Wir weisen die Eltern darauf hin, dass da weit mehr drinsteckt als nur Wasser (…), viele Babys reagieren gerade am Anfang empfindlich." Auch Dermatologen raten von der häufigen Nutzung der Tücher ab und empfehlen Papiertücher oder Stoff mit Wasser oder Pflanzenöl.

Was gibt es für Alternativen zu den Wegwerffeuchttüchern?

Ein mit Wasser getränktes, waschbares Stofftuch ist die sinnvollste und gesündeste Alternative. Diese Tücher gibt es aus verschiedenen Materialien, z.B. aus Frottee und aus Flanell. Sie lassen sich unkompliziert waschen und trocknen. Manche Eltern verwenden aber auch Einmalwaschlappen aus Zellulose oder Wattepads.

Flanellfeuchttücher

Unsere waschbaren Feuchttücher aus Flanell eignen sich prima zum sanften und nachhaltigen Reinigen. Ob Po, Gesicht oder Hände: Alles wird sauber und du weißt genau, was da an die Haut deines Babys gelangt - oder besser gesagt NICHT gelangt. Die Flanelltücher kannst du mit Wasser befeuchten und so enthalten sie keinerlei Chemikalien und Zusatzstoffe, die gefährlich werden könnten.

Flanellfeuchttuchset grün Flanellfeuchttuchset blau Flanellfeuchttuchset orange

Die Flanellfeuchttücher sind aus weicher, dünner Baumwolle und schmiegen sich wunderbar an, sie lassen sich gut ausspülen bzw. waschen und trocknen schnell.

Im Shop findest du die Flanellfeuchttücher sowohl in verschiedenfarbigen Sets zu je 10 Stück als auch als komplett weißes Set. 


Flanellfeuchttücher

Größe: ca. 18x18 cm

Material: 100% Baumwolle

Pflege: waschbar bei 60°C, trocknen auf der Leine oder im Wäschetrockner


Waschlappen

Unsere Waschlappen werden aus dem feinsten Frotteestoff gefertigt, den man auf dem Markt finden kann – Saugfähigkeit und Belastbarkeit der Faser suchen ihresgleichen. Die Zertifizierung des Rohmaterials nach GOTS (Global Organic Textile Standard) ist der höchste Standard für ökologisch hergestellte Fasern und umfasst auch soziale Kriterien. Dieser Stoff wird extra für die WindelManufaktur produziert. Der geringe Anteil von Polyesterfasern sorgt dafür, dass das Gewebe selbst bei hartem Wasser immer weich bleibt und nie hart und kratzig wird.

Biobaumwollfrotteewaschlappen Set Biobaumwollfrotteewaschlappen Detail Biobaumwollfrotteewaschlappen einzeln

In unserem Onlineshop findest du die Biobaumwollfrotteewaschlappen sowohl einzeln als auch als Set bestehend aus 5 Stück.


Waschlappen

Größe: 19x19 cm

Material: 91% Baumwolle, 9% Polyester

Pflege: waschbar bei 60°C, gelegentlich bei 90°C, trocknen auf der Leine oder im Wäschetrockner


Die Verwendung der waschbaren Feuchttücher

Unkompliziert für zu Hause

Zu Hause ist die Verwendung von mit Wasser befeuchteten Waschlappen sicher für niemanden ein Problem. Die meisten Eltern haben für sich eine sinnvolle Strategie gefunden, wie das funktionieren kann. Die zum Abwischen verwendeten Stoffwaschlappen, Frottee-Pads, Feuchtücher aus Flanell, Wattepads, Einmalwaschlappen oder das ebenfalls häufig genutzte Küchenpapier kannst du am Wickelplatz

  • mit warmem Wasser aus einer Thermoskanne jederzeit befeuchten.
  • schon durchnässt in einer Dose aufbewahren.
  • direkt vor dem Wickeln im Waschbecken mit warmem Wasser befeuchten.

Dosen oder Wetbags mit durchnässten Läppchen kannst du jederzeit überall griffbereit haben – somit erübrigt sich die Verwendung der Wegwerftücher im Haushalt auf jeden Fall.

In das Wasser, mit welchem die Tücher befeuchtet werden, kannst du auch ein paar Spritzer ätherisches Öl oder Kokosfett geben – wir empfehlen aber, dass man hier ganz genau schaut, ob nicht eventuell Allergien vorliegen. Reines Wasser ruft bei der täglichen Reinigung mit Sicherheit am wenigsten irgendwelche Rötungen hervor.

Wärmekästen für Feuchttücher

Es passiert sehr selten, dass Kinder das kalte Wasser der vorbereiteten Tücher nicht mögen. Nach einer kurzen Umstellung haben sie sich meistens daran gewöhnt. Sollte dein Baby jedoch in dieser Hinsicht sehr empfindlich sein, empfehlen wir die Benutzung einer Thermosflasche mit warmem Wasser und das Befeuchten der Tücher kurz vor der Verwendung. Es gibt allerdings auch die in den USA weit verbreiten Wärmekästen für Feuchttücher („Baby Wipe Warmer“). Die Gefahr bei diesen Geräten ist jedoch die bakterielle Belastung in dem dauerwarmen Milieu. Um dem entgegenzuwirken arbeiten diese Wärmer z.B. mit antibakteriellen Chemikalien. Aus unserer Erfahrung heraus können wir sagen, dass diese Geräte wirklich nur in Ausnahmefällen sinnvoll sind.

Reinigung des Babys unter fließendem Wasser

Wenn der Windelsupergau passiert ist und du gefühlt hundert Waschläppchen bräuchtest, kannst du den Babypopo auch ganz einfach im Waschbecken unter dem Wasserhahn oder in der Dusche mit dem Brausekopf säubern. Dazu ziehst du einfach dein Baby untenrum aus und spült mit viel warmem Wasser. Die meisten Kinder lieben diese Prozedur mit dem warmen Wasser sehr!

Praktisch für unterwegs

Natürlich passieren die ganz großen Pannen immer dann, wenn man sie gerade nicht braucht ;-) Aber mit den richtigen Tricks ist es auch unterwegs kein Problem, auf die Wegwerffeuchttücher und deren Chemikalien zu verzichten. 

Um die Tücher unterwegs aufzubewahren empfehlen wir wasserdichte Behältnisse. Das können beispielsweise

  • Wetbags oder
  • andere wiederverschließbare Dosen

sein.

Von der Verwendung von Plastiktüten raten wir ab, da sich diese schwer reinigen lassen und regelmäßig entsorgt werden müssen. Dosen und Boxen können gründlich gereinigt  und Wetbags sogar bei 60°C in der Waschmaschine gewaschen werden. Daher sind diese Alternativen eindeutig den Plastiktüten vorzuziehen.

Wetbags

Wetbags können im Zusammenhang mit wiederverwendbaren Feuchttüchern in verschiedener Hinsicht genutzt werden: Du kannst

  • die verschmutzen Tücher in einem Wetbag (z.B. auch zusammen mit den verschmutzen Windeln) aufbewahren oder
  • frische, angefeuchtete Tücher in einem Wetbag transportieren um ein Austrocknen und Auslaufen zu verhindern.

Wetbags sind unsere „Allrounder“ – ihre Einsatzgebiete sind vielfältig. Nicht nur für die Feuchttücher sind sie sinnvoll, sondern auch zum Beispiel um

  • unterwegs saubere oder dreckige Stoffwindeln sicher zu transportieren,
  • in der Kita oder zu Hause dreckige Stoffwindeln zu sammeln,
  • in der Kita in der Phase des Trockenwerdens eine Möglichkeit zu haben durchnässte Kleidung bis zur Mitnahme nach Hause aufzubewahren und
  • feuchte Schwimmsachen oder Sportsachen wasserdicht aufzubewahren.
Wetbag aufgehangen Wetbag im Einsatz - Transport von Windeln Wetbag waschen kinderleicht

Die Wetbags werden immer und immer wieder einfach gewaschen und sind unverwüstlich.


Wetbags

Größe:

kleiner Wetbag: 25x38 cm

großer Wetbag: 44x65 cm

Material: 95% Polyester, 5% Polyurethan

Pflege: waschen bei 60°C, trocknen an der Luft


Skip Hop Case 

ACHTUNG: Das Skip Hop Case haben wir aufgrund mangelnder Qualität aus dem Sortiment genommen. Derzeit tüfteln wir an einer Alternative und hoffen, dir diese bald vorstellen zu können!

Das Skip Hop Snug Seal Case ist der ideale Spender für unsere waschbaren Feuchttücher aus Flanell und super praktisch für unterwegs. Den Deckel kannst du einfach und mit einer Hand öffnen und schließen. Die Feuchttücher ziehst du ganz bequem durch die große Öffnung. Perfekt, um schnell etwas aufzuwischen oder die Hände und das Gesicht deines Kindes zu reinigen. Beim Wickeln ersetzen die nachhaltigen Feuchttücher die herkömmlichen Wegwerfartikel.

Skip Hop Feuchttuchbox (rot) Skip Hop Feuchttuchbox im Einsatz 

Das Case ist etwas kleiner und flacher als der Vorgänger, die Skip Hop Box. Neu ist auch eine Silikondichtung als Auslaufschutz und ein Bügel im Inneren, der die Tücher zur einfachen Entnahme nach oben drückt.

Damit du sie wie Feuchttücher nutzen kannst, musst du die Tücher, wie weiter oben bereits ausführlich beschrieben, mit Wasser oder einer entsprechenden Lösung benetzen. Die Tücher sollten feucht, aber nicht tropfnass sein. Wenn der Deckel geschlossen ist, trocknen die Tücher nicht aus.

Skip Hop Feuchttuchbox - viel Platz für Feuchttücher Skip Hop Feuchttuchbox - leicht zu entnehmen Skip Hop Feuchttuchbox - leicht zu entnehmen  

Unsere waschbaren Feuchttücher aus Stoff sind sanft zur Haut deines Babys und frei von Chemikalien und Konservierungsstoffen. Zudem schonen sie die Umwelt, da sie nach der Verwendung nicht im Müll landen müssen.

Das Skip Hop Snug Seal Case hat eine praktische Schlaufe aus Silikon, mit der du es am Kinderwagen oder an der Wickeltasche befestigen kannst.

Dank der transparenten Box kannst du immer gut abschätzen, wie lange die Feuchttücher noch reichen werden.


Skip Hop Case

Größe: 21 x 12,5 x 3 cm

Material: Plastik (frei von BPA, Phthalat und PVC)

Pflege: mit Seife und warmem Wasser


 

Aufbewahrung der waschbaren Feuchttücher

Nach der Benutzung kannst du die verschmutzen Feuchttücher einfach bis zur nächsten Wäsche lagern.

Für unterwegs empfehlen wir dazu unsere kleinen Wetbags, für zu Hause die großen.

Wetbag Größenvergleich

Größenvergleich - großer und kleiner Wetbag

Große Wetbags sind super für zu Hause, da sie die komplette Windel- und Feuchttuchmenge bis zur nächsten Wäsche aufnehmen können.

Kleine Wetbags für unterwegs sind praktisch, da sie nicht viel Platz in der Wickel- oder Handtasche bzw. im Kinderwagen einnehmen.

Grundsätzlich haben Wetbags zahlreiche weitere Vorteile:

  • Sie sind mit einem Reißverschluss zu verschließen und es kann somit kein Geruch entweichen.
  • Sie können selbst bei 60°C gewaschen werden und sind deshalb auch immer hygienisch rein (im Gegensatz zu Windeleimern o.ä., die man regelmäßig reinigen und desinfizieren sollte).
  • Ihre Membran ist aus Polyurethanlaminat, was die Tücher nicht luftdicht, sondern nur feuchtigkeitsdicht umschließt und sich somit kein Schimmel o.ä. bilden kann.

Im Normalfall kannst du die benutzten Feuchttücher so wie sie sind lagern und musst sie nicht vorspülen – eine Vorreinigung ist nur bei extrem verschmutzen Tüchern mit viel Stuhl empfehlenswert.

Reinigung der waschbaren Feuchttücher

Waschtemperatur: Wir empfehlen eine Koch-/Buntwäsche bei 60°C. Die Tücher und Wetbags halten alle auch Waschtemperaturen von 95°C aus – allerdings sind 60°C ausreichend für eine hygienische Reinigung, sparen Energie und sind wesentlich schonender für die Gewebe.

Waschmittel: Wir empfehlen dir, dein für dich erprobtes Waschmittel weiter zu benutzen – so kannst du dir sicher sein, dass du gut damit klarkommst. Solltest du sowieso gerade auf der Suche nach einem neuen Waschmittel sein, raten wir zu parfümfreien und konservierungsfreien Pulverwaschmitteln – am besten in Bioqualität und/oder mit „sensitiv“ ausgezeichnet.

Wenn du mehr über das Waschen unserer Produkte erfahren willst, lies gern unsere ausführliche Waschanleitung.

Wie viele Feuchttücher und Wetbags zur Aufbewahrung solltest du besitzen, wenn du auf die Wegwerfartikel verzichten willst?

Wir empfehlen dir ein Sortiment von:

Wie bereite ich die Feuchttücher zu Hause vor, wenn ich sie feucht im Wetbag oder in einer Box mitnehmen will?

Es gibt zwei Varianten, die Feuchttücher vorzubereiten:

Du kannst entweder

  • einfach Wasser darüber gießen oder
  • die Tücher mit einer Wasser-Öl-Mischung tränken.

Herstellen der Wasser-Öl-Mischung

Du brauchst:

  • deine Flanellfeuchttücher
  • Kokosöl (wir empfehlen natives Kokosöl, am besten in Bioqualität)
  • ein paar Spritzer Waschgel o.ä. (am besten die Sorte mit der du bei deinem Baby gute Erfahrungen gemacht hast)
  • eine Schüssel (so groß, dass alle Feuchttücher, die du benutzen möchtest, hineinpassen und noch etwas Platz zum Umrühren ist)
  • heißes Wasser
  • eine verschließbare Box oder einen Wetbag

So einfach gehts:

Du schüttest das heiße Wasser in die Schüssel und gibst einen halben Esslöffel von dem Kokosöl und ein paar Spritzer von dem Waschgel dazu. Dann rührst du gründlich um und kannst feststellen, dass sich dank der emulgierenden Wirkung des Waschgels das Kokosfett gründlich im Wasser verteilt hat. Nun legst du deine Flanellfeuchttücher einfach in die Schüssel und lässt sie sich gründlich vollsaugen. Du kannst sie dann einfach nach ca. einer halben Stunde aus der Lösung nehmen, ausdrücken und im Anschluss in einer verschließbaren Box oder deinem Wetbag bis zur Benutzung aufbewahren.

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Wir interessieren uns für deine Erfahrungen mit den waschbaren Feuchttüchern – hast du Tipps, die du an „Neu“-Mamis gern weitergeben willst? Wir würden uns sehr darüber freuen!!